»Es gibt eine Bruderschaft, die menschliche Bruderschaft, die die Kinder der Erde unterschiedslos in der Vaterschaft Gottes vereint.«
Hazrat Inayat Khan

BRUDER 'SCHWESTERN' SCHAFT

Der Zweck unseres menschlichen Lebens wird nicht nur in der geistigen Erkenntnis und der Transformation unseres Selbst verwirklicht, sondern auch in der Auswirkung dieser Realisation auf das Leben in der Welt. Jemand, der sich auf dem geistigen Weg befindet, drückt seine Gefühle der Verbundenheit und der Verantwortung gegenüber seinen Mitmenschen am klarsten dadurch aus, daß er zur Verbesserung der Lebensverhältnisse auf der Erde beiträgt. Besonders im Bereich der Erziehung und der Kunst können wir erkennen, wie sehr diese Aspekte des Lebens durch die menschliche Kreativität bereichert werden. Indem wir bewußt die Verwirklichung unserer Ideale von Liebe, Harmonie und Schönheit anstreben, tragen wir zu jenem Prozeß bei, der die menschliche Seele verfeinert und erhebt.

In den Vereinigten Staaten haben Sufi-Zentren und einzelne Mitglieder des Sufi-Ordens seit längerem Aktivitäten auf diesem Feld mitmenschlicher Beziehungen entwickelt, wie z.B. Armenküchen, Zentren für Lebensberatung, für Geburtshilfe und Gesundheit, Gefängnisbüchereien, das »Omega Kunst-Netzwerk« sowie das »Hope Project«, das seit vielen Jahren auch von Österreich und Deutschland aus betreut und unterstützt wird. Zu den weiteren Projekten der Bruder/Schwesternschaft im deutschen Sufi-Orden gehören die Unterstützung des Christopherus-Hospiz Vereins, der bei der Betreuung unheilbar Kranker mithilft sowie eine persönliche Initiative von Zia Hüttinger in Bremen :

Der Suppenexpress für Obdachlose.


»Nur der lebt, dessen Herz lebt, und nur das Herz lebt, das zum Mitgefühl erwacht ist.« Hazrat Inayat Khan

DAS »HOPE PROJECT«
BASTI-PROGRAMM

Spiritualität ist kein Selbstzweck, sondern auch der Einsatz für unseren Planeten. Arbeit im Dienste der Menschheit wird im Hope Project, dem Entwicklungshilfeprogramm des Sufi-Ordens in New Delhi/Indien, geleistet.

Die Arbeit des »Hope Projects« begann, als Pir Vilayat Inayat Khan 1978 am Grabmal seines Vaters Pir-o-Murshid Hazrat Inayat Khan ein Milchprogramm ins Leben rief, um Kinder vor den Folgen von Mangelernährung zu bewahren. Heute versorgt das Milchprogramm ca. 300 Kinder bis zu sechs Jahren mit einem Glas Milch pro Tag. Weitere Bereiche des Projekts sind: medizinische Versorgung, Schule, berufsbezogene Schule, Sozialarbeit.

Die Menschen, denen unsere Arbeit zugute kommt, spiegeln das soziale Spektrum Indiens wieder: von Handwerken und Kleinhändlern bis zu Bettlern und Müllsammlern, die sich in notdürftigen, aus Abfällen konstruierten Hütten inmitten eines Friedhofes niedergelassen haben. Viele sind Landflüchtlinge, die sich durch den Umzug in die Stadt Arbeit und ein besseres Los erhofften, nun aber ihr Dasein am Rande des Existenzminimums fristen.

In der ambulanten Praxis des Projects werden von zwei indischen Ärztinnen, einer Allgemeinmedizinerin und einer Homöopathin, bis zu 200 Patienten täglich medizinisch versorgt. Die Medikamente werden unentgeltlich zur Verfügung gestellt. Des weiteren werden Impfprogramme für die Kinder durchgeführt. Bedürftige in besonderen Notlagen werden individuell durch Nahrung, Kleidung, Arztkostenübernahme, Kleindarlehen, etc. unterstützt.

In den letzten Jahren hat sich unsere Arbeit von der akuten Notstandslinderung zur »Hilfe zur Selbsthilfe« verlagert. Schul- und Berufsbildung sind ein bedeutender Schritt zur Überwindung von Armut und ihren sozialen Folgen. Die zweiklassige Vorschule besuchen über dreißig Kinder von Slumbewohnern, die ihnen den Zugang zum staatlichen Schulsystem ermöglichen soll. Ein weiterer Zweig der Schule bietet traditionell benachteiligten Mädchen die Möglichkeit zu einem höheren Schulabschluß. Die Abendschule besuchen Schüler, die ohne Nachhilfe den Anforderungen der staatlichen Schule nicht gewachsen sind. Zur Berufsausbildung werden ein Steno- und Schreibmaschinenkurs für Frauen und Männer, ein Schneiderkurs für Jungen und die Ausbildung zum Automechaniker angeboten.

Getragen wird das Hope Project durch weltweite Spenden von Murids und Freunden des Projekts. Zur Zeit werden ca. 10.000 DM pro Monat benötigt. Spenden an den Verein sind steuerlich absetzbar:

Konto des Hilfsvereins
Konto Nr.: 271 1044 500
BLZ: 476 900 80
Volksbank Detmold/Lage
Verwendungszweck: "Lebenshilfe Indien"



Kontakt:

Sa'adia Öztümer (Bruder/Schwesternschaft) & Sharab Manuel Öztümer (Hope Project)
Weißensteinstr. 31
81249 München
Tel: 089-560418
E-mail: manuel.oeztuemer@web.de
Deutsche Website: http://www.hope-project.de/
Internationale Website : http://members.tripod.com/hopedel/

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